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Aktuelles

20. Juli 2023

Presseartikel: KSS als Talentschmiede

 

»Die KSS-Talentshow ist primär eine Sache von Schülerinnen und Schülern für Gleichaltrige«, stellt Mitorganisator Vincenzo Caputo (links) für sich und seine Kollegen fest. »Die 10bG hat nahezu alles allein gestemmt.« Vorn die Jury, bestehend aus (von links) Isabella Knaus, Konstantin Raschke, Lissa Milde und Emil Buschmann, dahinter die AG Veranstaltungstechnik. © Inge Schneider

 

Zum ersten Mal seit der Pandemie fand zum Schuljahresende an der Karbener Kurt-Schumacher-Schule wieder die KSS-Talent-Show statt, bei der Schülerinnen und Schüler selbst aus einer Reihe mutiger Performer ihre Topstars küren. Vor der bis auf den letzten Platz besetzen Aula absolvierten 37 Mitwirkende aus 20 Klassen in 25 Auftritten ein hörens- und sehenswertes Pensum.

W irklich erstaunlich«, stellte Ursula Hebel-Zipper am Rande der Show fest. »Wir Lehrerinnen und Lehrer wissen manchmal selbst gar nicht, welche Talente in den Jugendlichen schlummern. Hier haben sie Gelegenheit, sich zu erproben, ihr Können unter Beweis zu stellen - und ich notiere mir innerlich schon einmal, wen ich zur Verabschiedung der Kolleginnen am letzten Schultag einladen werde, um uns gleich noch einmal zu erfreuen.«

Mit viel Mut und Lampenfieber

Eingangs hatte die Rektorin zunächst das jüngere Publikum der Klassen 5 und 6 sowie im zweiten Wettbewerbsdurchgang die Klassen 7 bis 9 aufgefordert, alle Mitwirkenden zu unterstützen. »Auslachen gibt es nicht«, stellte Hebel-Zipper deutlich fest. »Wer sich hier vor so vielen Leuten auf die Bühne stellt, braucht viel Mut und muss mit dem Lampenfieber zurechtkommen. Also: Wenn es Fehler oder Aussetzer gibt - was macht Ihr dann?« Rauschender Applaus war die Antwort. Und tatsächlich verfolgte das junge Auditorium über insgesamt rund zweieinhalb Stunden, verteilt auf zwei Durchgänge und vier Sets, mit Leidenschaft, Empathie und viel Begeisterung bis hin zu Standing Ovations.

»Die KSS-Talentshow, die bei uns auch den Spitznamen ›Kurt sucht Superstars‹ trägt, ist primär eine Sache von Schülerinnen und Schülern für Gleichaltrige«, stellte Mitorganisator Vincenzo Caputo für sich und seine Kolleginnen und Kollegen fest. Er hatte die Talentshow locker und mit einem selbst getexteten Rap eröffnet. »Die 10bG hat nahezu alles allein gestemmt.« Die aktive Klasse stellte nicht nur die komplette Jury mit Isabella Knaus, Konstantin Raschke, Lissa Milde und Emil Buschmann, sondern auch Moderatorin Annabell Flora, die AG Veranstaltungstechnik und die Security an den Eingängen zur Aula. Ergänzt durch Pausendarbietungen mit Musik und Tanz der jeweiligen Altersklassen nahm die Veranstaltung einen reibungslosen Verlauf, bis die Siegerinnen und Sieger feststanden. »Für die Jury war die Entscheidung extrem schwer«, stellte Moderatorin Annabell Flora vor der Bekanntgabe der Platzierungen durch Jury-Mitglied Isabella Knaus fest. »Ihr seid alle gut und liegt in eurer Leistung ganz nah beieinander.«

Jury hat es nicht einfach

Am Ende landeten bei den Jüngeren Saya Glowacki aus der 6aG mit ihrer beeindruckenden Pianoperformance des Stückes »Souvenirs d’Andalusie« von Giovanni Bellucci und Louis Moreau Gottschalk auf Platz eins, gefolgt von Alexa Curs (6cG) mit dem Song »Cups« von Anna Kendrick und Hannah Künzel (6cG) mit »Vincent« von Sarah Connor. Bei den Älteren gingen die vorderen Plätze an den Ausnahmepianisten Johannes May (8aR), an Coco Maylea Hollerbach (9dG) mit dem »Lied der Träume« aus »Die drei ???« und an Kasim El Haddoudi (9cG) für seine Ballakrobatik.

Rauschender Applaus und wechselseitige Glückwünsche unter allen Mitwirkenden beschlossen einen Vormittag, der von einer zugewandten und fairen Atmosphäre geprägt war und eindrucksvoll das künstlerische Potenzial an der KSS dargestellt hatte.

Lesen Sie den Originalartikel in der Wetterauer Zeitung vom 20.07.2023 hier.

 

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