25.11.2016 Exkursion zur Goethe Universität Frankfurt

Exkursion zur Goethe Universität Frankfurt

 

Schülerlabortag DiffOs

Am Freitag, dem 25.11.2016, verbrachten wir als Biologie Grundkurs E1 von Herrn Meller, den Tag als Labortag an der Goethe Universität. Wir betraten das Biologiezentrum auf dem Frankfurter Riedberg und folgten dem Dozenten in unseren für uns vorgesehenen Raum. Der Dozent stellte dann sich und drei seiner Studenten vor (zwei Frauen und ein Mann). Uns wurde dann der Ablauf des Tages erläutert und wir bekamen einen Arbeitskatalog ausgehändigt, den wir dann im Laufe des Tages ausfüllen sollten. Dann machten wir uns daran, die ersten Seiten mit etwas Hilfe der Studenten auszufüllen. Eben diese Seiten verglichen wir dann und es stellte sich heraus, dass wir schon einige Grundkenntnisse in Sachen Diffusion und Osmose, die erforderlich waren, hatten.

Durch Filmanimationen wurde uns das Thema Diffusion nähergebracht. Unser erster Versuch bestand darin, dass wir Glukose-Lösung in verschieden temperiertem Wasser beobachteten. Daraus konnten wir die Diffusionsgeschwindigkeit messen. Daraufhin haben wir uns einen Film über diese Diffusionsgeschwindigkeit angeschaut und daraus die Faktoren erschließen können. Auf Grund dieser Vorarbeit konnten wir den Begriff Diffusion definieren. Wir sind dann mit Hilfe der Studenten dahintergekommen, dass die selektiv-permeable Membran dahintersteckt, da diese den Austritt von Flüssigkeit aus dem Zellinneren nach außen ermöglicht, damit sich die Konzentration ausgleichen kann. Nach diesem Versuch gab es erst einmal eine kurze Pause zum Erholen und danach ging es dann direkt in die Labore. Wir wurden erst einmal aufgeklärt, was man in den Laboren beachten muss, wie zum Beispiel immer die Haare zurückbinden oder immer einen Kittel tragen. Dann ging es an unseren ersten Versuch und zwar sollten wir Kartoffeln in exakt gleich große Streifen zerteilen (9 Streifen von einer Länge von 4 cm) und dann haben wir diese Streifen in Zuckerlösung und in Wasser eingetaucht (zwei Becher Zuckerlösung und ein Becher Wasser). Die Auswertung sollte eine Stunde später erfolgen.

Unser nächster Versuch war, dass wir drei Petrischalen mit Wasser füllen sollten (heiß, Zimmertemperatur und kalt). Dann sollten wir in einem Abstand von 30 cm Lebensmittelfarbe direkt in die Mitte der Petrischale reintropfen lassen und die Zeit messen, wie lange die Lebensmittelfarbe braucht, unter den vorgegebenen Zeitabständen eine gewisse Strecke zurückzulegen. Dann ging an unseren dritten Versuch und zwar die Ussing-Kammer. Die Materialien für eben diese Kammer fanden sich auf unseren Tischen in Messbechern wieder. Diese Kammer bauten wir dann mit Sorgfalt zusammen und gingen dann in die Pause. In der Pause ging jedermann woanders hin und wir fanden uns nach einer Stunde wieder in dem Raum ein, den wir auch am Morgen zuerst betreten hatten. Dann ging es kurzerhand wieder in die Labore, um die Messwerte und Ergebnisse der einzelnen Experimente abzulesen und wir gingen nach Ablesen der Messwerte wieder in den Raum zurück. Unser nächster Versuch bestand darin, zwei Kartoffelscheiben zu beobachten und herauszufinden, auf welcher von ihnen sich Salz befand. Dadurch haben wir die selektiv permeable Membran, welche die Karotoffel-Zellen umgibt, entdeckt. An einem weiteren Versuch mit Kartoffeln, in dem wir diese in drei verschieden konzentrierte Lösungen gelegt hatten, konnten wir die Begriffe Osmose und Diffusion erweiternd erklären. Ab diesem Zeitpunkt haben wir in unseren Expertengruppen gearbeitet. Jeder Gruppe wurde ein unterschiedlicher Versuch zugewiesen. Der weitere Tag wurde von diesen Versuchen eingenommen ( z.B. das Egg-Osmometer ). Am Ende stellten die einzelnen Gruppen ihren Versuch in Form einer Power-Point Präsentation dem gesamten Kurs vor. Die Experimente umfassten den Pommes-Versuch, das Schlauch-Osmometer, das Egg-Osmometer und die Ussing-Kammer. Unsere Zwischenergebnisse haben wir detailliert in einem, von der Universität entworfenen, Arbeitsheft zusammengefasst. Die Gruppen wurden während der Versuche und der Vorbereitung der Präsentationen von Studenten der Universität unterstützt.

In der Mittagpause hatten wir die Möglichkeit, uns auf dem Campus der Universität umzusehen und in einer der Mensen zu Mittag zu essen. Eine ist speziell bekannt für ihre Riesen-Burger – Mann, die waren wirklich gut !

Danach sollten wir in unseren Gruppen die Präsentation zu einem der Versuche fertigstellen, den man schon am Vormittag bearbeitet hatte und in eben diese Präsentationen sollte auch Wissen einfließen, das man sich während des Tages angeeignet hatte. Herr Meller bekam alle unsere Gruppenergebnisse auf einem USB-Stick abgespeichert mit, damit wir in der Schule das Ganze noch einmal vertiefend auswerten konnten.

Die Präsentationen liefen größtenteils auch erfolgreich ab. Nach den Präsentationen gaben wir noch ein Feedback an den Dozenten und seine Studenten, verabschiedeten uns und traten die Rückreise nach Karben an.

Der Tag an der Goethe Uni war sehr lehrreich und informativ und wir Schülerinnen und Schüler hatten alle einen schönen und interessanten Tag.

 

Natalia Mikovic & Alexia Vieth & Umut Tutus, GK/Bio E1

 


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