Vorlesewettbewerb der 6. Klassen am 6. Dezember 2016

Der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen findet diesjährig am Nikolaustag statt. In den Wochen zuvor werden in den Klassen bereits die Klassensieger gekürt, die dann am 6.12. 2016 vor einer Jury zunächst einen selbst vorbereiteten Text und dann einen Fremdtext lesen werden.

Die Schulsiegerin bzw. der Schulsieger vertritt die KSS dann im Februar 2017 beim Regionalentscheid in Friedberg und reist vielleicht sogar im Juni 2017 zum Finale nach Berlin!

Wir wünschen allen Beteiligten viel Erfolg!

 

Bundesweiter Vorlesetag an der KSS – 18. November 2016

 

Am 18.11.2016 können die Schülerinnen und Schüler unserer Schule wieder ins Reich der Fantasie abtauchen und sich auf eine spannende Reise in die Welt der Literatur begeben.

 

In den ersten beiden Stunden findet wie in den vergangenen Jahren das Lesefrühstück der Klassen der Sekundarstufe I statt. Die Klassen organisieren dieses gemeinsam mit der Lehrkraft, die in den ersten beiden Stunden in der Klasse Unterricht hat. Dazu können wieder Gastleser und Gastleserinnen gebucht werden.

 


Vorlesewettbewerb der 6. Klassen am 09.12.2015 – Schulentscheid

Auch in diesem Jahr findet in der Vorweihnachtszeit wieder der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt. Vorab wurde bereits in den Klassen von den Mitschülerinnen und Mitschüler eine Klassensiegerin bzw. ein Klassensieger gekürt, der oder die dann am 09.12.2015 vor einer Jury zunächst einen selbst vorbereiteten und dann einen Fremdtext lesen wird.
Der Schulsieger bzw. die Schulsiegerin vertritt die KSS dann im Februar 2016 beim Regionalentscheid und reist vielleicht sogar im Juni 2016 zum Finale nach Berlin.

Viel Erfolg allen Beteiligten!


26.11.2015 - Vorlesetag der KSS

 

Bundesweiter Vorlesetag - Gregs Tagebücher lassen Kinder lauschen

Bereits zum zwölften Mal hat bundesweit der Vorlesetag stattgefunden. An der Kurt-Schumacher-Schule stand dieser gestern für die Klassen fünf bis zehn in der ersten und zweiten Stunde auf dem Programm. - weiterlesen

Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 27.11.2015


Impressionen.

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Auch in diesem Jahr macht die Kurt-Schumacher-Schule wieder beim Bundesweiten Vorlesetag mit.

Der Vorlesetag der KSS findet am 26.11.2015 in den ersten beiden Stunden statt.

An diesem Tag lesen der Karbener Bürgermeister Guido Rahn, der ehemalige Schulleiter der KSS Herr Dr. Krautheim, viele ehemalige Kolleginnen und Kollegen der Schule sowie engagierte Eltern in den Klassenstufen 5 bis 10 vor. In diesem Jahr gibt es erstmalig auch eine englischsprachige Vorleserin, die Amerikanerin Frau Becca Johnson.

Die Oberstufenschülerinnen und –schüler lesen wie bereits in den letzten Jahren in Kindergärten und Schulen.

Für die jüngeren Schülerinnen und Schüler  gibt es einen besonderen Schulwettbewerb: Sie dürfen sich als Roman- oder Märchenhelden ihrer Lieblingsbücher und –märchen verkleiden. Für die meisten „zauberhaften“ Verkleidungen gibt es einen Klassenpreis.

 


21.11.2014 - Wie die Welt der Bücher KSS-Schüler begeistert

Wie in jedem der vorangegangenen zehn Jahre beteiligte sich die Kurt-Schumacher-Schule auch in diesem Jahr am Bundesweiten Vorlesetag, initiiert von der Stiftung Lesen, der Deutschen Bahn und der „Zeit“. Dazu wurden verschiedene Aktionen für Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen geplant, um ihnen das Lesen näher zu bringen.

„In allen Schulfächern ist Lesen sehr wichtig“, betonte Stephan Mierendorff, Leiter der gymnasialen Oberstufe. „Wenn nur ein paar Kinder nach diesem Tag mehr lesen, ist unsere Aufgabe erfüllt.“ Daher lobte er die Organisatorinnen des Vorlesetags an der KSS, die beiden Deutschlehrerinnen Nadine Mahlke und Kerstin Wenke, für ihren Einsatz.
Acht Gastleser – darunter Bürgermeister Guido Rahn, Pfarrer Werner Giesler und der ehemalige KSS-Schulleiter Dr. Hans-Jobst Krautheim – erklärten sich auch in diesem Jahr dazu bereit, in Klassen der Unter- und Mittelstufe vorzulesen.

Freudig wurde der Bürgermeister von zwei fünften Klassen erwartet. Ihnen las er einige Weihnachtsgeschichten vor. Anschließend beantwortete er den neugierigen Fünftklässlern jede Menge Fragen.

Als beliebtes Vorlesethema stellten sich in diesem Jahr die beiden Weltkriege heraus: So las Jana Kötter von der Frankfurter Neuen Presse die nach dem Zweiten Weltkrieg entstandene Kurzgeschichte „Die Küchenuhr“ von Wolfgang Borchert. Diese handelt von einem Mann, der bei einem Bombenangriff seine Familie und all seine Besitztümer verliert; bloß eine kaputte Küchenuhr kann er aus den Trümmern seines Hauses retten.
Herbert Debus, ehemaliger Lehrer an der KSS, stellte einer 10. Klasse den dramatischen Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“ vor, der die Erlebnisse eines Soldaten im Ersten Weltkrieg schildert. Derweil schilderte Pfarrer Giesler die Erlebnisse seiner Vorfahren aus der Weltkriegszeit.

Zahlreiche andere Klassen nutzten den Vorlesetag, um ein zweistündiges Lesefrühstück zu veranstalten, bei dem sie sich gegenseitig ihre Lieblingsbücher vorstellten und den Mitschülern aus ihnen vorlasen. Einige machten sich sogar die Mühe, selbst Geschichten zu schreiben und der Klasse vorzulesen. Oberstufenschüler hatten derweil die Möglichkeit, in verschiedenen Karbener Einrichtungen vorzulesen.

In der dritten und vierten Stunde gab es eine Autorenlesung mit Maja Nielsen, die ihren Roman „Feldpost für Pauline“ vorstellte. Darin wird ein alter, nicht zugestellter Feldpostbrief gefunden und den Nachfahren der eigentlichen Empfängerin übergeben. Diese stellen Nachforschungen zur Geschichte hinter dem Brief an und erfahren viel über eine Liebesbeziehung zu Zeiten des Krieges.
Rund 80 Schüler der Mittel- und Oberstufe lauschten gespannt, als Maja Nielsen vorlas und nebenbei viel Wissenswertes zum Ersten Weltkrieg erläuterte. Sehr gut kam das gefühlvoll und zugleich informativ geschriebene Buch sowohl bei den Schülern als auch bei den Lehrern an.

In der fünften und sechsten Stunde folgte eine Lesung von Deutschlehrerin Nicola Piesch, die aus ihrem Buch „Graf Müllratte“ las und sorgte damit für einen interessanten Ausklang eines wie üblich erfolgreichen wie gelungenen Vorlesetages.

 

Von Anna Binar (E1 Wa) und Kim-Anh Schäfer (E1 Pe)


Das Geheimnis des Briefes

Vorlesetag an der KSS befasst sich schwerpunktmäßig mit Erstem Weltkrieg. - weiterlesen

Artikel der Wetterauer Zeitung vom 22.11.2014


Impressionen vom Vorlesetag

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15.11.2010 Lesetag 

Spitze Ohren und gespannte Gesichter in der Kurt-Schumacher-Schule Karben

                                 

Die Schüler sitzen ganz gebannt und mit gespitzten Ohren in ihren Klassenräumen. In einigen Klassen wird ein Lesefrühstück veranstaltet. Die Schulbücherei ist geschmückt mit Luftballons und Bannern mit der Aufschrift „Vorsicht Buch – Es raubt dir den Atem.“ 

Heute, am 15. November 2013, ist kein gewöhnlicher Schultag. Nein, heute ist der 10. Bundesweite Vorlesetag.

Und die Karbener Kurt-Schumacher-Schule darf einige Gastleser willkommen heißen. Sie nehmen an diesem besonderen Tag den Platz des Lehrers am Pult ein.

Mit den Worten „Sind Sie der Vorleser?“ und darauffolgendem, begeistertem Klatschen, begrüßt die Klasse 6dG Werner Giesler, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde St. Michaelis in Klein-Karben.

Als er sein mitgebrachtes Buch „Neger, Neger, Schornsteinfeger!“ von Hans-Jürgen Massaquoi vorstellt, bricht die Klasse zuerst in Gelächter aus. Doch als er anfängt zu erzählen, dass dieser Mann in seiner Autobiografie seine Kindheit und Jugend in der Zeit des Nationalsozialismus schildert und als er beginnt den ersten Ausschnitt aus dem Buch vorzulesen, werden die Schüler augenblicklich still und lauschen gespannt seiner Stimme.

Auch Pfarrvikar Daniel Lenksi verzaubert die Klasse 6cR mit dem Roman „Oma“ von Peter Härtling, indem er mit Gesten und Ausrufen vorliest und durchgehend Blickkontakt mit den Schülern aufbaut. Alle legen ihre Aufmerksamkeit ganz auf ihn, sind begeistert von dem Roman und als sie über das nächste Kapitel abstimmen dürfen, fällt die Wahl eindeutig auf das Kapitel „Oma findet Fußballspielen gut“.

Ähnlich sieht es in weiteren Klassen aus: beispielsweise bei der Karbener Stadtverordnetenvorsteherin Ingrid Lenz, die der Klasse 9bG einige Ausschnitte aus dem Buch „Annie und der Bischof“ von Annie Murphy/Peter De Rosa vorliest und auch beim Stadtrat Philipp von Leonhardi, der die Klasse 5bG mit Auszügen aus „Die drei Fragezeichen und der rote Rächer“ begeistert.

In der Klasse 8aG sitzt währenddessen Dr. Hans-Jobst Krautheim, ehemaliger Schulleiter der KSS. Mit spannungserzeugender, ruhiger Stimme trägt er den Schülern der 8aG das Buch „1848“ von Klaus

Kordon vor, ein mitreißendes Stück deutscher Vergangenheit und gleichzeitig eine zärtliche Liebesgeschichte.

Neben diesen Gastlesern sind auch Ina Lauster-Ulrich  und ehemaliger Fachbereichsleiter I der KSS Herbert Debus, der sich mit seinen Zuhörern in einen Lesekreis gesetzt hat, in der Schule vertreten.

Doch es sind keinesfalls nur prominente Gastleser in der Schule unterwegs: Auch die Schüler selbst werden aktiv. So finden in der Schulbücherei Buchvorstellungen der Klasse 6bG für die 5aG, begleitet von Frau Krogmann und Herr Ruffmann, statt. Während die 5aG gespannt und ruhig um die Vorsteller herumsitzt und zuhört, tragen diese kleine, spannende Vorträge über ihre Lieblingsbücher vor.  Am Ende jeder Vorstellung gibt es begeisterten Applaus und die Lust, die vorgestellten Bücher sofort zu lesen, ist geweckt.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Poetry Slam, der ebenfalls in der Bücherei der Schule gehalten wird. Hier nehmen der Deutsch-Leistungskurs von Nicola Piesch, sowie interessierte Oberstufenschüler/innen unter der Leitung von den ehemaligen KSS Schülern Dominik Rinkart und Benedict Wegmann teil. Dabei sind ihrer Kreativität und ihren Fantasien keine Grenzen gesetzt.

Zur gleichen Zeit findet in der Aula eine Lesung mit dem Jugendbuchautor Rainer Wekwerth statt, der den 8. Und 9. Gymnasialklassen aus seinem bekannten Roman „Das Labyrinth erwacht“ vorliest. Die gesamte Aula ist erfüllt von seiner Stimme.

Auch er bekommt anschließend riesengroßen Applaus und steht am Ende für eine Fragestunde zur Verfügung. Interessiert stellen die Schüler Fragen, wie viel Zeit Wekwerth für das Schreiben aufbringen musste, seit wann er schreibt, aber auch Fragen über sein Privatleben und seine weiteren Interessen neben dem Lesen und Schreiben.

Abschließend gibt es die Möglichkeit die ersten beiden Bänder der Trilogie des Autors zu kaufen und diese signiert zu bekommen, was sich viele Schüler nicht entgehen lassen.

Die Aktion des Lesetages ist es, die Lust am Lesen zu wecken und jedem, der Spaß am Vorlesen hat, die Möglichkeit zu geben, an diesem Tag anderen vorzulesen.

Organisiert haben den Vorlesetag an der Kurt-Schumacher-Schule Claudia Posthaus, Nicola Piesch, Kerstin Wenke und Nadine Mahlke, die alle davon überzeugt sind, dass die Förderung der Leselust niemals außer Acht gelassen werden sollte.

Dieser alles andere als gewohnter Schultag war somit ein voller Erfolg und die Vorfreude auf den kommenden 11. Bundesweiten Vorlesetag ist sowohl bei den Schülern, als auch bei den Lehrern jetzt schon riesengroß.

Laura Rosanowski und Sevtap Sünter

 

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Autorenlesung mit Rainer Wekwerth an der Kurt-Schumacher-Schule - 15.11.2013

„Etwas ist hinter uns her"

Zitat aus dem Buch "Das Labyrinth erwacht"

Karben. Die Aula der Kurt-Schumacher-Schule ist voll von SchülerInnen, die mit funkelnden Augen und spitzen Ohren dem Autor Rainer Wekwerth zuhören. Er stellt den SchülerInnen sein Buch "Das Labyrinth erwacht" vor. 

 

„Das Labyrinth erwacht" ist ein Mystery-Thriller, sieben Jugendliche müssen versuchen, in 72 Stunden aus dem Labyrinth zu fliehen. Sie wissen nicht mehr, wer sie sind, aber alle haben das gleiche Ziel: überleben.

Das Labyrinth hat sechs Ausgangstore, die zu einer weiteren Welt führen. Immer ist ein Tor zu wenig. „Einer wird immer zurückbleiben oder sterben müssen.", erzählt Wekwerth.

Nach der Vorstellung haben die SchülerInnen Fragen gestellt. Einer der vielen Fragen lautet: „Wie kamen Sie auf diese Geschichte?". Rainer Wekwerth antwortet, er wollte keine offensichtliche Geschichte schreiben, indem Jugendliche irgendwo aufwachen, nicht mehr wissen wer sie sind und versuchen herauszufinden, wer sie mal waren. Er hat aus einer offensichtlichen Geschichte versucht, etwas Neues zu machen. Mit viel Spannung, Aufregung und Abenteuer schafft er dies auch.

Das zweite Buch der Buchreihe ist bereits veröffentlicht und das dritte Buch soll nächstes Jahr im Sommer erscheinen.

Lesen Sie selbst und erleben Abenteuer in dem lebenden Labyrinth!

Yujin Lee, Klasse 9bG

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Oktober 2013 - 3D-Unterricht in der Messehalle – Die Bücherei-AG der KSS zu Besuch auf der Frankfurter Buchmesse

Am 10.10.2013 hatten die Schüler der neu gegründeten Bücherei-AG sowie einige interessierte Schüler die Gelegenheit, die Frankfurter Buchmesse zu erkunden.

Lesen Sie hier, was die Schüler auf der weltgrößten Bücherschau erlebt haben. Hier gelangen Sie zum Artikel der WZ vom 11.10.2013


Autorenlesung mit Jan Peters an der Kurt-Schumacher-Schule - 24.07.2012

Es scheint mir offensichtlich,

dass hinter jedem sichtbaren Wort

ein weiteres lauert. J. Peters

 

Jan Peters, Schweizer Schriftsteller mit deutschen Wurzeln, las am Freitag, 24. August 2012 in der Bibliothek der Kurt-Schumacher-Schule aus seinem Roman

„Sebastian – Abenteuerliches aus vergangenen Zeiten“.

Nach der Lesung stand der Autor für Gespräche / Fragen / Antworten zur Verfügung. Dabei entwickelte sich eine sehr lebhafte Gesprächsrunde zwischen Jan Peters und seinen Zuhörern/innen. Der Roman war Unterrichtsgegenstand im Deutsch-Leistungskurs von Herrn Gronau im ersten Schulhalbjahr 2011/12.

(H.Gronau)

 

„Vermutungen über eine Zumutung“

Ich vergleiche das Bild auf dem Buchumschlag des „Sebastian“ mit dem Abbild des Mannes, der am Ende einer langen Tischreihe in der Bücherei sitzt; es ist Jan Peters.

Und er ist nicht der einzige Gast an diesem Freitagvormittag an der Kurt-Schumacher-Schule. Eine ehemalige Schülerin von Herrn Gronau, die mittlerweile bei der Frankfurter Neuen Presse arbeitet, wird einen Bericht (*) über diese/s Geschehnis/ Ereignis/ Begebenheit verfassen, für welche/s Jan Peters, der sich selbst einen Mann voller Widersprüche nennt, extra aus der Schweiz „Tief in den Norden“ nach Karben anreiste.

Ein „Skandal“, wenn man von der negativen Einstellung Jan Peters´ gegenüber deutschen Bildungseinrichtungen bzw. Schulen weiß.

Anmerken kann man es ihm nicht, so gelassen wie er dort sitzt und wartet, seinen Vortrag zu beginnen. Zuvor stellte ich schon Vermutungen über das Ereignis dieser Zumutung an, denn ich muss zugeben, ich war skeptisch. Was sollte mir dieser Mann noch erzählen? Schließlich hatten wir in unserem Deutsch-Leistungskurs sein autobiographisches Werk Sebastian – Abenteuerliches aus vergangenen Zeiten über eine längere Zeit bearbeitet/behandelt. Ich wusste von seiner Abneigung gegen den Entsafter seiner Mutter, ebenso von seiner Begegnung mit Barbara; ich wusste sogar von seiner jungenhaften Begeisterung für Kraftfahrzeuge. Fast schien ich mehr über die Kindheits- und Jugendjahre diese mir fremden Mannes zu wissen, als über die der Personen, die ich meine Freunde nenne.

Der Vortrag beginnt und statt der befürchteten Wiederholungen seiner mir bekannten Lebenserinnerungen enthält er interessante und witzige Anekdoten aus verschiedenen Bereichen wie Politik und Verhaltenspsychologie. Bekannte, so wie mir unbekannte Namen bleiben von zwischenzeitlichen spitzen Kommentaren des Satirikers nicht verschont.

Zwischendurch immer wieder Verweise auf den Sebastian, die einem bekannt vorkommen, die man aber nicht zweifelsfrei einem Kapitel zuordnen könnte. „S.47“ oder „S.56“ raunt Herr Gronau bei diesen Gelegenheiten in unsere Richtung, damit wir den jeweiligen Stellen folgen können. Ungläubig schaue ich erst Herrn Gronau und dann die Stelle im Text an. Sollte es möglich sein, dass dieser Lehrer nicht nur Goethes Faust, sondern auch den Sebastian seines langjährigen Freundes auswendig kennt? Dessen Satzstrukturen sich, meiner Meinung nach, nicht unbedingt als Bettlektüre eignen.

Egal, denke ich mir, ich konnte früher auch das ganze Buch „Die Häschenschule“ auswendig.

Als nach dem Vortrag dann auch noch die verbliebenen Fragen zufriedenstellend beantwortet waren, war dieses nicht alltägliche Zusammentreffen beendet.

Und obwohl es Jan Peters offensichtlich erscheint, dass hinter jedem sichtbaren Wort ein weiteres lauert, denke ich, dass es nun genug Worte waren, um dieses Ereignis zu beschreiben, das wohl für alle außergewöhnlich war; denn das kann viel bedeuten .

Näheres unter: http://www.jan-peters.ch/

Kim Sophie Diehl