Podiumsdiskussion Wahljahr 2013

Am 22. September 2013 finden nicht nur die Bundestags-, sondern auch die Landtagswahlen statt. Aus diesem Anlass veranstaltete die Schülervertretung am 26.6. eine Podiumsdiskussion mit dem Thema „Wahljahr 2013“. Zu Gast waren Vertreter der Jugendorganisationen aller Parteien des Bundestages, die je rund 30 Minuten über die Themen „Wirtschaft“, „Umwelt und Energie“, sowie „Soziale Gerechtigkeit“ diskutierten. Außerdem hatten die etwa 200 anwesenden Schülerinnen und Schüler der Oberstufe (E1 und Q1) die Möglichkeit, den Kandidaten Fragen zu stellen.

Zu Gast waren:

Benjamin Grimmel, Kreisvorsitzender der Jungen Union Wetterau

Elias Knell, Landesvorsitzender der Jungen Liberalen

Tobias Gniza, Vertreter der Jungsozialisten

Alexander Unrath, Landesvorsitzender der Grünen Jugend

Janis Ehling, Bundestagskandidat der Partei „Die Linke“ aus Marburg

Jedes Diskussionsthema wurde mit einer kurzen Statementrunde begonnen, nach welchem direkt in die Diskussion untereinander und mit den Schülern gestartet wurde. Die Moderation übernahmen die SV-Mitglieder Nick Siegrist und Paul Heuer. Anfangs noch etwas zurückhaltend, stellten die Schüler im Laufe der Veranstaltung immer häufiger Fragen an die Politiker.

An der Kurt-Schumacher-Schule findet zu jeder Wahl eine von der SV in Kooperation mit der Schulleitung und der Aufgabenfeldleiterin für Politik/Wirtschaft und Geschichte, Monika Lenniger, organisierte Podiumsdiskussion mit Vertretern der Parteien statt, bei der sich Schüler über das politische Spektrum Deutschlands informieren können. Die Ermöglichung politischer Meinungsbildung gehört nicht nur zur Förderung des demokratischen Selbstverständnisses, sondern legt auch den Grundstein für politisches Interesse und Engagement. Die SV freut sich, ihren Teil hierzu beitragen zu können.

 

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Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Seit dem Schuljahr 2012/2013 ist auch die Kurt-Schumacher-Schule eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Was das  bedeutet, erfahren Sie hier:

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (SOR-SMC) ist ein deutschlandweites Projekt für Schulen, das sich für Toleranz ausspricht. Die Idee hinter SOR-SMC ist es, gegen jede Form von Rassismus, Gewalt und Diskriminierung einzutreten. Inzwischen ist „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ das größte Schulnetzwerk Deutschlands.

Ziel ist die Sensibilisierung von Schüler/innen für Diskriminierung und Rassismus, die Förderung des Engagements von Schüler/innen gegen Selbige, die Förderung humaner und demokratischer Denk- und Handlungsmuster und ein nachhaltiger Abbau von Rassismus, Diskriminierung und Gewalt in unserer Gesellschaft.

Um den Titel zu erlangen, müssen sich an der Schule 70% aller dort involvierten Beteiligten (Schüler/innen, Lehrer/innen und Servicepersonal) per Unterschrift für eine Partizipation in dem Projekt aussprechen und sich damit zu den Grundsätzen  von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bekennen.

Der Titel ist jedoch keine Auszeichnung für bereits geleistete Arbeit, sondern eine Selbstverpflichtung der Schule, sich aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung einzusetzen, sowie mindestens einmal jährlich eine Aktion diesbezüglich durchzuführen.

 

Die Verpflichtung besteht aus 3 Hauptpunkten:

  1. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe meiner Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.
  2. Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, uns zukünftig gegenseitig zu achten.
  3. Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule einmal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.

 

Aktionen

Im Rahmen des Projektes kam es letztes Jahr unter Anderem zu der Veranstaltung „Courage rockt Unplugged“, bei der Musik und Vorträge zu einem gemeinsamen Plädoyer für mehr Toleranz kombiniert wurden.

http://www.schule-ohne-rassismus.org/


 

Bücherei

Die Kurt-Schumacher-Schule erfährt grade eine umfassende Sanierung, an deren Ende eine beinahe komplett renovierte, moderne Schule steht. Allerdings bringt ein derartiger Umbau auch Unannehmlichkeiten für Lehrkräfte und Schülerschaft gleichermaßen mit sich. Ein Problem ist das Wegfallen von Pausen- und Aufenthaltsbereichen im Schulgebäude. Besonders Stillarbeitsräume sind Mangelware, obwohl wichtig für viele Schülerinnen und Schüler.

In enger Zusammenarbeit mit den Büchereimüttern haben wir daher ein Konzept entwickelt, das ab dem 15. September als Pilotprojekt in den Schulalltag aufgenommen wird. Es ermöglicht den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe, die Bücherei in ihren Freistunden ohne eine weitere Aufsichtsperson als Stillarbeitsraum zu nutzen. Diese wurde im letzten Jahr kernsaniert und bietet eine breite Auswahl an Büchern für Schule und Freizeit. Der Schüler trägt während seines Aufenthaltes die Verantwortung für die Bücherei und ihre Bücherbestände und kann daher anderen Schülerinnen und Schülern den Zutritt gewähren, jedoch auch verweigern. Auf diese Weise schaffen wir einen Rückzugsort für Oberstufenschüler, der es Ihnen ermöglicht, ungestört Hausaufgaben zu machen oder zu lernen.

Weitere Informationen:

Büchereiordnung

Regelwerk Büchereiaufsicht für OberstufenschülerInnen